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KI & Prozessautomatisierung

Nachts um 23:41kommt eine Anfrage.

Am nächsten Morgen liegt der Angebotsentwurf zur Freigabe bereit – mit Preisen aus Ihrer Staffel. Abgetippt hat ihn niemand.

  • Anfragen erfassen und zuordnen
  • Angebotsentwürfe vorbereiten
  • Daten zwischen vorhandenen Systemen übertragen
  • Dokumente strukturieren und Informationen bereitstellen

Woran es scheitert

Die Technik ist selten das Problem

Fast jedes Haus hat schon etwas mit KI versucht. Woran es hängen bleibt, ist jedes Mal dasselbe – und keines der drei ist ein technisches Problem.

  • 01

    Es gibt kein Vorher

    Ein Ablauf lässt sich nur automatisieren, wenn jemand ihn benennen kann. Wo drei Leute denselben Vorgang unterschiedlich bearbeiten, automatisiert man das Durcheinander mit.

    Wir schreiben zuerst mit, was heute passiert – und zwar im Haus, nicht im Workshop.

  • 02

    Es fängt zu groß an

    Das Projekt heißt „Digitalisierung des Vertriebs“, läuft ein halbes Jahr und hat am Ende niemanden, der es benutzt. Der lästigste Handgriff dagegen ist in zwei Wochen weg.

    Ein Ablauf, ein System, eine Freigabe. Der nächste kommt erst, wenn der erste trägt.

  • 03

    Niemand ist zuständig

    Der Ablauf läuft, bis sich eine Preisliste ändert. Dann steht er still, und weil er niemandem gehört, merkt es erst der Kunde.

    Was der Ablauf entscheidet, bleibt sichtbar – und es steht dran, wer ihn nachzieht.

Das Netz

Vieles läuft herein. Eins läuft heraus.

Eine Anfrage kommt selten auf einem Weg. Sie kommt per Mail, über das Formular, am Telefon, als PDF im Anhang – und wird heute an jeder Stelle einzeln abgetippt. Der Ablauf nimmt jeden dieser Wege entgegen und macht einen Vorgang daraus.

  • Jeder Weg führt in denselben Vorgang

    Mail, Formular, Telefonnotiz und Anhang landen an einer Stelle – zugeordnet, mit Firma und Ansprechpartner verknüpft.

  • Geprüft wird gegen Ihre Daten

    Kunde bekannt, Menge lieferbar, Staffel gültig, Termin machbar. Die Antworten kommen aus Ihren Systemen, nicht aus einem Sprachmodell.

  • Vor dem Kunden steht ein Mensch

    Was das Haus verlässt, gibt jemand frei. Der Ablauf bereitet vor und hält an – er sagt nichts zu.

Der Ablauf

Was zwischen Eingang und Angebot passiert

Jeder Schritt ist eine Regel, die Sie festlegen – kein Automat, der eigenmächtig entscheidet. Das Schaltbild spielt einen typischen Durchlauf ab.

EingangAnliegen lesenKundenaktePreis & BestandEntwurf bauenFreigabeAntwort raus
  1. 01

    Die Anfrage kommt an

    Website
  2. 02

    Das Anliegen wird gelesen

    Textverständnis
  3. 03

    Kundenakte und Preise werden geholt

    Zwei Abfragen gleichzeitig
  4. 04

    Der Entwurf entsteht

    Dokument
  5. 05

    Jemand prüft und gibt frei

    Mensch
  6. 06

    Die Antwort geht raus

    Ausgang

Ausgang

Angebot per Mail, Vorgang im CRM, Wiedervorlage im Kalender. Alles an einer Stelle ausgelöst.

KI-Agentur

Ein Agent ist kein Chatbot

Beides antwortet freundlich. Der Unterschied zeigt sich erst danach: Beim einen steht eine Auskunft im Fenster, beim anderen liegt ein Vorgang im System.

Der Chatbot

antwortet

Wann kommt meine Bestellung 4812?

Bitte wenden Sie sich für Auskünfte zu Ihrer Bestellung an unseren Kundenservice.

Danach ist alles genau so wie vorher – nur eine Minute später.

Der Agent

handelt

Wann kommt meine Bestellung 4812?

  1. Bestellung 4812 in der Warenwirtschaft gefunden
  2. Sendungsnummer beim Versender abgefragt
  3. Zustellung für Donnerstag bestätigt
  4. Antwort geschrieben, Vorgang notiert

Ihre Bestellung 4812 ist unterwegs und wird am Donnerstag zugestellt.

Vier Handgriffe, die sonst jemand von Hand macht – und eine Antwort, die stimmt.

Einsatzfelder

Wo sich der Aufwand zuerst lohnt

Wir fangen dort an, wo dieselbe Handbewegung jede Woche wiederkommt – nicht beim größten Prozess, sondern beim lästigsten.

  • 01

    Anfragen aufnehmen

    Formular, Mail und Telefonnotiz landen im selben Vorgang – zugeordnet, mit Firma und Ansprechpartner verknüpft.

  • 02

    Angebote vorbereiten

    Positionen und Staffelpreise kommen aus Ihrer Liste. Der Entwurf liegt zur Prüfung bereit, statt jedes Mal neu zu entstehen.

  • 03

    Dokumente auslesen

    Lieferscheine, Rechnungen, Datenblätter: Die immer gleichen Felder werden erkannt und übernommen.

  • 04

    Systeme verbinden

    Shop, Warenwirtschaft, CRM und Buchhaltung tauschen die Daten selbst aus, statt über Copy-and-paste.

  • 05

    Termine und Fristen

    Wiedervorlagen, Erinnerungen und Eskalationen entstehen aus dem Vorgang – nicht aus dem Gedächtnis.

  • 06

    Auskunft geben

    Häufige Rückfragen werden aus Ihren eigenen Unterlagen beantwortet, mit Verweis auf die Quelle.

Grob gerechnet

Was diese Woche wieder von Hand lief

Nehmen Sie einen Vorgang, der bei Ihnen oft vorkommt – eine Anfrage, eine Bestellung, eine Rechnung. Drei Angaben genügen für eine Hausnummer.

60
5400
12 min
2 min60 min
70 %
10 %95 %

8,4

Stunden pro Woche

48

Arbeitstage pro Jahr

Ihre Schätzung, nicht unser Versprechen. Gerechnet wird mit Ihren drei Angaben, 8 Stunden je Arbeitstag und 46 Arbeitswochen.

Was davon wirklich wegfällt, steht erst nach dem Mitschreiben fest – und was sich nicht rechnet, bleibt bewusst von Hand.

Grenze

Was der Prozess tut – und was er nicht tut

Übernimmt der Prozess

  • Daten erfassen, zuordnen und weiterreichen
  • Entwürfe nach Ihren Regeln vorbereiten
  • Zustände protokollieren und nachvollziehbar halten
  • Bei Unklarheiten anhalten und nachfragen

Bleibt bei Ihnen

  • Preise zusagen und Rabatte entscheiden
  • Verbindliche Antworten an Kunden freigeben
  • Ausnahmen bewerten, die nicht in den Regeln stehen
  • Festlegen, wo der Prozess anhalten muss

Vorgehen

In vier Schritten vom Handgriff zum Ablauf

  1. 01

    Mitschreiben

    Wir sehen uns an, welche Schritte heute von Hand laufen und wie oft sie vorkommen.

  2. 02

    Rechnen

    Aufwand gegen Nutzen. Was sich nicht lohnt, bleibt bewusst von Hand.

  3. 03

    Klein anfangen

    Ein Ablauf, ein System, eine Freigabe. Erst wenn er trägt, kommt der nächste dazu.

  4. 04

    Beobachten

    Was der Prozess entscheidet, bleibt sichtbar. Regeln werden nachgezogen, nicht geraten.

Häufige Fragen

Was vorher meistens offen ist

Müssen wir dafür unsere Systeme wechseln?

Nein. Wir binden an, was Sie haben – Warenwirtschaft, CRM, Buchhaltung, Postfach. Ein Wechsel ist der teuerste Weg zur Automatisierung und fast nie nötig.

Entscheidet die Automatisierung eigenmächtig?

Nein. Wir legen gemeinsam fest, welche Schritte automatisch laufen und wo ein Mensch prüft und freigibt. Angebote, Zusagen und Preise gehen erst nach Freigabe raus.

Was passiert, wenn der Prozess etwas falsch versteht?

Er hält an und legt den Vorgang zur Prüfung vor, statt zu raten. Jeder Schritt wird protokolliert, damit nachvollziehbar bleibt, warum etwas passiert ist.

Wie klein darf der Anfang sein?

So klein wie möglich. Ein Ablauf, ein System, eine Freigabe. Erst wenn er im Alltag trägt, kommt der nächste dazu. Ein Großprojekt zum Einstieg empfehlen wir nicht.

Gehen unsere Daten an einen KI-Anbieter?

Nur wenn Sie das wollen und wir es vorher schriftlich festhalten. Viele Schritte brauchen gar kein Sprachmodell. Wo eines sinnvoll ist, klären wir vorab Anbieter, Standort der Verarbeitung und was übertragen wird.

Was, wenn wir Sie später nicht mehr brauchen?

Zugänge, Konfiguration und Quelltext gehören Ihnen. Wir dokumentieren, was läuft, damit Ihr Team oder ein anderer Dienstleister übernehmen kann.

Was kostet das?

Das hängt daran, wie viele Systeme beteiligt sind und wie sauber die Daten vorliegen. Am Anfang steht deshalb keine Preisliste, sondern eine Einschätzung – auch dazu, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt.

Reden wir über Ihr Vorhaben.

Schildern Sie kurz die Ausgangslage. Sie bekommen eine Einschätzung zu Umfang, Zeitraum und Budget – und eine ehrliche Antwort, wenn sich etwas nicht lohnt.