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Printdesign

Gedruckt gibt eskeine zweite Fassung.

Über zwanzig Jahre Druck. Am Bildschirm sieht fast alles gut aus – auf Papier entscheidet, was vorher geprüft wurde.

  • Broschüren und Kataloge
  • Geschäftsausstattung
  • Anzeigen und Plakate
  • Messe- und Ladenbaugrafik

Vor dem Druck

Ein Bild ist noch keine Druckdatei

Wir arbeiten mit KI, auch beim Gestalten. Nur endet ihre Zuständigkeit an der Stelle, an der die Datei in die Maschine geht – und dort zählt, was wir in über zwanzig Jahren Druck gelernt haben.

Für den Druck

  • RGB, am Bildschirm gemischt

    CMYK im Profil der Druckerei – ISO Coated v2 (FOGRA39) auf gestrichenem, PSO Uncoated v3 (FOGRA52) auf ungestrichenem Papier

  • feste Pixelzahl, im Netz scharf

    300 dpi in der Endgröße – im Großformat nach Betrachtungsabstand gerechnet

  • Motiv endet an der Bildkante

    3 mm Anschnitt darüber hinaus, 3 bis 5 mm Sicherheitsabstand nach innen

  • Schrift ist Bild

    Schrift eingebettet oder in Pfade gewandelt, PDF/X-4

  • ein Bild, eine Ebene

    Sonderfarbe mit HKS- oder Pantone-Nummer, Stanzkontur und Veredelung als eigene Ebene

Die Vorgaben kommen vor dem Entwurf, nicht danach

Endformat, Anschnitt, Papier, Farbraum, Auflage, Weiterverarbeitung – das steht fest, bevor die erste Fläche liegt. Wer es nachträglich anpasst, gestaltet ein zweites Mal. Und gedruckt gibt es dafür keine zweite Fassung: Ein Fehler auf dem Schirm ist ein neuer Stand, ein Fehler in der Auflage ist eine Palette.

Arbeiten

Was wir gestalten

Von der Geschäftsausstattung bis zum Großformat. Alles nach denselben Regeln – und mit demselben Erscheinungsbild.

  • Broschüren und Kataloge

    Raster, Bundzugabe und Weiterverarbeitung von Anfang an mitgedacht: Rückstichheftung in Vierer-Schritten, Klebebindung ab etwa 4 mm Rücken.

  • Geschäftsausstattung

    Karte 85 × 55 mm, Briefbogen nach DIN 5008 mit Falzmarken und Fensterposition, Umschlag DL – die Dinge, die täglich in Umlauf sind.

  • Anzeigen und Plakate

    Auf Format und Umfeld gerechnet: Satzspiegel des Mediums, DIN A1 bis A0, City-Light 118,5 × 175 cm, Großfläche 18/1.

  • Flyer und Mailings

    Wickel-, Zickzack- oder Altarfalz mit Falzverdrängung im Raster, Grammatur und Portoklasse vorher geklärt – Standardbrief bis 20 g.

  • Messe- und Ladenbaugrafik

    Nach den Systemmaßen des Messebauers, mit Zugabe für Keder und Rahmen. Die Auflösung folgt dem Betrachtungsabstand, nicht der Gewohnheit.

  • Beschriftung

    Fahrzeug, Fassade, Schild. Folienschnitt oder Digitaldruck mit Laminat, angelegt auf Herstellervorlage, Material und Entfernung.

Datenabgabe

Was vor dem Druck geprüft wird

Fünf Punkte, an denen Druckdaten üblicherweise scheitern. Der Bogen zeigt schematisch, was dabei passiert.

Ihre Drucksache

Anschnitt 3 mmSicherheitsabstandFarbprofil gesetzt
  1. 01

    Anschnitt anlegen

  2. 02

    Sicherheitsabstand halten

  3. 03

    Farbraum umstellen

  4. 04

    Auflösung prüfen

  5. 05

    Schriften einbetten

Nicht eingebettete Schriften werden in der Druckerei ersetzt, meist ohne Rückfrage. Deshalb geht ein PDF/X-4 raus, Schriften eingebettet oder in Pfade gewandelt, schwarzer Text auf Überdrucken und weißer nie.

Was Sie davon haben

Was Ihnen das im Ergebnis bringt

Druckdaten sind unsere Sache, nicht Ihre. Was daran hängt, merken Sie erst, wenn es fehlt – deshalb hier die sechs Punkte von der anderen Seite.

  • 01

    Kein Rückruf aus der Druckerei

    Das PDF geht in dem Standard raus, den die Druckerei vorgibt – PDF/X-4 mit eingebettetem Ausgabeprofil, PDF/X-1a, wo sie es so will. Jede Rückfrage kostet einen Tag, und der fehlt am Ende hinten.

  • 02

    Keine weißen Blitzer an der Kante

    3 mm Anschnitt, gesetzte Schnittmarken, das Endformat schriftlich dazu. Was daran fehlt, sieht man nicht am Bildschirm, sondern an der geschnittenen Auflage.

  • 03

    Die Farbe auf dem Papier ist die aus dem Entwurf

    Bilder im Profil der Druckerei, Gesamtfarbauftrag eingehalten, Tiefschwarz als Mischung. Und wo ein Ton auf Papier nicht zu halten ist, sagen wir es vorher – nicht hinterher.

  • 04

    Ihre Schrift bleibt Ihre Schrift

    Eingebettet oder in Pfade gewandelt. Eine ersetzte Schrift fällt niemandem in der Vorstufe auf, sondern Ihnen auf der Palette.

  • 05

    Veredelung braucht keinen zweiten Anlauf

    Sonderfarbe mit HKS- oder Pantone-Nummer, Stanzkontur und Lackfläche als eigene Ebene, auf Überdrucken gestellt. Sonst wird aus der Prägung ein grauer Kasten.

  • 06

    Sie geben frei, nicht wir

    Vor der Produktion bekommen Sie das Prüfprotokoll der Datenabgabe und geben schriftlich frei. Danach weiß jeder, was gedruckt wird – und wer es entschieden hat.

Über zwanzig Jahre Druckerfahrung.

Sagen Sie uns Format, Auflage und Papier – wir sagen Ihnen, was geht, was es ungefähr kostet und wovon wir abraten. Und warum.

Drucksache besprechen

Ablauf

Wie eine Drucksache entsteht

  1. 01

    Rahmen klären

    Format, Umfang, Auflage, Papier, Termin – und was die Drucksache leisten soll.

  2. 02

    Angebot einholen

    Auf Wunsch bei passenden Druckereien, mit denselben Angaben für alle.

  3. 03

    Raster anlegen

    Satzspiegel, Typografie, Farbaufteilung. Erst danach kommen die Inhalte hinein.

  4. 04

    Gestalten

    An echten Texten und Bildern. Blindtext verdeckt genau die Probleme, die später auffallen.

  5. 05

    Korrektur

    Der vereinbarte Umfang an Schleifen, danach die schriftliche Freigabe.

  6. 06

    Daten abgeben

    Druckfertig nach dem Standard der Druckerei, mit Prüfprotokoll und Ansprechpartner.

Häufige Fragen

Was vorher meistens offen ist

Übernehmen Sie auch den Druck?

Wir liefern die druckfertigen Daten und arbeiten mit der Druckerei zusammen, die zum Auftrag passt. Auf Wunsch holen wir Angebote ein und begleiten die Abstimmung – der Vertrag bleibt zwischen Ihnen und der Druckerei.

Warum sieht die gedruckte Farbe anders aus als am Bildschirm?

Weil ein Bildschirm leuchtet und Papier reflektiert. Wir legen Daten im richtigen Farbraum an und benennen die Töne, bei denen es kritisch wird. Wo es auf die Farbe ankommt, ist ein Proof der einzige verlässliche Weg.

Was ist ein Anschnitt und warum fragt die Druckerei danach?

Weil beim Schneiden Millimeter wandern. Alles, was bis an den Rand geht, muss über den Rand hinaus angelegt sein – sonst entsteht ein weißer Streifen. Wir legen das an, bevor die Datei rausgeht.

Können Sie vorhandene Vorlagen weiterverwenden?

Wenn die offenen Daten vorliegen, ja. Aus einem PDF ohne Ursprungsdatei lässt sich meist nur neu aufbauen – das sagen wir vorher, statt es stillschweigend in Rechnung zu stellen.

Wie viele Korrekturschleifen sind vorgesehen?

Das halten wir im Angebot fest, damit es nicht zur Streitfrage wird. Vor dem Druck steht in jedem Fall eine Freigabe, die Sie schriftlich erteilen – danach ist Papier geduldig, aber teuer.

Gestalten Sie auch für Messe und Ladenbau?

Ja, in Abstimmung mit dem Standbauer oder Ausstatter. Große Formate haben eigene Regeln bei Auflösung und Betrachtungsabstand – die klären wir vorab mit dem ausführenden Betrieb.

Reden wir über Ihr Vorhaben.

Schildern Sie kurz die Ausgangslage. Sie bekommen eine Einschätzung zu Umfang, Zeitraum und Budget – und eine ehrliche Antwort, wenn sich etwas nicht lohnt.