Branding & Corporate Design
Eine Marke ist,woran man Siewiedererkennt.
Wiedererkennung entsteht nicht aus einem Logo, sondern aus Entscheidungen, die sich durchhalten lassen – auch ohne uns.
- Wort- und Bildmarke
- Farbe, Schrift, Bildsprache
- Geschäftsausstattung
- Markenhandbuch
Zum Ausprobieren
Vier Entscheidungen, ein Auftritt
Wählen Sie Zeichen, Farbe, Schrift und Form – und sehen Sie, was sich dadurch alles ändert. Genau so läuft ein Erscheinungsbild: wenige Festlegungen, die überall durchschlagen.
Bleibt im Browser. Nichts davon wird gespeichert oder verschickt.
Gemessen nach WCAG 1.4.3: Fließtext braucht 4,5:1. Wir messen das bei jedem Erscheinungsbild – sonst steht die Marke nur auf der Präsentationsfolie.
Feldwerk
Aufbau
Wie ein Erscheinungsbild entsteht
Vier Entscheidungen, dann die Anwendung. Die Reihenfolge ist nicht beliebig: Wer mit der Anwendung anfängt, muss jede davon einzeln neu treffen.
- 01
Das Zeichen
Eine Form, die sich merken lässt und in klein noch trägt. Wir prüfen sie zuerst in der kleinsten Größe, nicht in der größten – dort scheitert sie.
- 02
Die Farben
Ein Ton, der die Marke trägt, ein zweiter für Akzente, dazu die Werte für Schrift und Flächen. Für Bildschirm und Druck getrennt festgelegt.
- 03
Die Schriften
Zwei Schnitte reichen fast immer: einer für Überschriften, einer für Fließtext. Lizenz für Web und Druck gehört dazu, sonst steht die Marke auf geliehenem Grund.
- 04
Die Bildsprache
Was auf Bildern zu sehen ist und wie sie aussehen: Ausschnitt, Licht, Nähe. Ohne diese Regel fällt der Auftritt beim ersten Fremdbild auseinander.
- 05
Die Anwendung
Erst jetzt gehen wir auf die Träger: Karte, Bogen, Fahrzeug, Bildschirm. Alles, was vorher entschieden wurde, wird hier nur noch angewendet.
Belastungsprobe
Ein Zeichen muss aushalten
Ein Logo, das nur auf der Präsentationsfolie funktioniert, ist keines. Wir prüfen es dort, wo es später wirklich steht.
- 01
Sehr klein
Als Zeichen im Browsertab, im Impressum, auf dem Kugelschreiber.
- 02
Einfarbig
Gestempelt, geprägt, gestickt, gefaxt. Ohne Verlauf, ohne Halbton.
- 03
Auf dunklem Grund
Umgekehrt gesetzt, ohne dass die Form ihr Gleichgewicht verliert.
- 04
Auf einem Foto
Mit Schutzraum und genug Kontrast, auch wenn das Bild unruhig ist.
- 05
Aus der Entfernung
Am Gebäude, auf dem Fahrzeug, am Messestand – auf zwanzig Meter.
Umgesetzt
Zwei Marken, die im Einsatz sind
Kein Schema und keine Attrappe: zwei Erscheinungsbilder, die wir gestaltet haben, auf dem Träger, auf dem sie später stehen.

Auenhof
Molkerei – Wortmarke, Hausfarbe und Becherhülle

Urologie Hohenzollernring
Gemeinschaftspraxis in Münster – Wort-Bild-Marke und Visitenkarte
Was Sie bekommen
Dateien, mit denen man arbeiten kann
- 01
Marke in allen Fassungen
Vektor und Pixel, farbig, einfarbig und umgekehrt, mit Schutzraum und Mindestgröße. In den Formaten, die Druckerei und Web tatsächlich brauchen.
- 02
Farbwerte für jeden Weg
Für Bildschirm, für den Vierfarbdruck und – wo es darauf ankommt – als Sonderfarbe. Ohne diese Trennung sieht Gedrucktes anders aus als Gezeigtes.
- 03
Schriften mit Lizenz
Die Schnitte, die Sie wirklich brauchen, mit der passenden Lizenz für Web, Büro und Druck. Nicht mehr Schnitte als nötig – jeder kostet Ladezeit oder Geld.
- 04
Geschäftsausstattung
Karte, Bogen, Umschlag, Signatur, Vorlagen für Angebot und Rechnung. Angelegt in den Programmen, in denen Sie damit arbeiten.
- 05
Markenhandbuch
So kurz wie möglich: was gilt, was nicht, und ein paar Beispiele. Zwanzig benutzte Seiten sind mehr wert als achtzig ungelesene.
- 06
Übergabe an Dritte
Ein Paket, das Sie an Druckerei, Messebauer oder eine andere Agentur weitergeben können, ohne dass wir dazwischenstehen müssen.
Zeigen Sie uns, was heute im Umlauf ist.
Visitenkarte, Angebot, Website, Fahrzeug – wir sehen an dem, was schon da ist, welche Entscheidungen fehlen. Und sagen, was es kostet, sie nachzuholen.
Ablauf
Wie wir vorgehen
- 01
Zuhören
Was das Unternehmen ausmacht, wem es begegnet und wovon es sich abheben soll.
- 02
Umfeld ansehen
Wie der Wettbewerb auftritt – damit die Marke daneben nicht verschwindet.
- 03
Richtungen zeigen
Zwei bis drei Wege, deutlich verschieden. Nicht zwanzig Varianten desselben.
- 04
Ausarbeiten
Der gewählte Weg wird durchgezogen: Zeichen, Farbe, Schrift, Bildsprache.
- 05
Belastungsprobe
Klein, einfarbig, dunkel, auf Foto, aus der Ferne. Was hier fällt, wird geändert.
- 06
Übergeben
Dateien, Regeln und eine Einweisung – damit das Erscheinungsbild ohne uns weiterläuft.
Häufige Fragen
Was vorher meistens offen ist
Brauchen wir gleich ein neues Logo?
Oft nicht. Viele Auftritte wirken uneinheitlich, weil Farbe, Schrift und Bildsprache nicht geregelt sind – nicht weil die Marke schlecht ist. Wir sehen uns das an, bevor wir etwas ersetzen.
Was ist der Unterschied zwischen Logo und Corporate Design?
Das Logo ist ein Zeichen. Das Erscheinungsbild ist die Summe aller Entscheidungen, die Sie wiedererkennbar machen: Farben, Schriften, Raster, Bildsprache, Tonfall – und die Regeln, wann was gilt.
Bekommen wir die Dateien in allen Formaten?
Ja. Marke als Vektor und als Pixelbild, in den Fassungen für hell und dunkel, mit Schutzraum und Mindestgröße. Dazu die Schriften mit den passenden Lizenzen.
Wie umfangreich muss ein Markenhandbuch sein?
So umfangreich, dass jemand ohne Rückfrage damit arbeiten kann – und nicht umfangreicher. Zwanzig benutzte Seiten sind mehr wert als achtzig ungelesene.
Melden Sie die Marke auch rechtlich an?
Die Anmeldung selbst übernimmt eine Kanzlei, nicht wir. Wir gestalten so, dass eine Anmeldung möglich ist, und liefern die Unterlagen dafür. Eine Recherche auf ältere Rechte gehört in fachkundige Hände.
Passt das dann auch auf Website, Druck und Verpackung?
Das ist der Anspruch. Wir prüfen die Entscheidungen an den Trägern, die Sie tatsächlich nutzen – am Bildschirm, im Druck und dort, wo die Farbe anders ausfällt als am Monitor.
Reden wir über Ihr Vorhaben.
Schildern Sie kurz die Ausgangslage. Sie bekommen eine Einschätzung zu Umfang, Zeitraum und Budget – und eine ehrliche Antwort, wenn sich etwas nicht lohnt.